Historie

Gewerbestandort der Firma IBT.InfraBioTech GmbH in Freiberg, GIZeF
Gewerbestandort der Firma IBT in Freiberg, GIZeF

Die Erfolgsgeschichte der IBT.InfraBioTech GmbH beginnt im Jahr 2000. Seitdem hat sich die IBT kontinuierlich weiterentwickelt. Heute gehört die IBT.InfraBioTech GmbH zu den innovativsten Firmen hinsichtlich Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Infrarotstrahlern auf Basis von Oxidkeramiken. Die Schwerpunkte liegen heute in den Bereichen Erwärmen und Heizen, Lacktrocknung, Kunststoffverarbeitung, Composite, Backen, Lebensmitteltrocknung und Bauwerkstrocknung.

2013

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Seit Ende 2011 arbeitete die IBT an der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems mit dem Ziel der Optimierung der internen und externen Abläufe, der Verbesserung der Kunden- und Prozessorientierung sowie der Sicherung und Verbesserung der Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen. Anfang dieses Jahres mündete dieser Plan in einer erfolgreichen Zertifizierung durch TÜV Süd, gemäß DIN EN ISO 9001:2008.

 

 

 

Mitgliedschaft im BEM

Elektromobilität ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der automotive-Industrie. Auch die InfraBioTech GmbH hat seit über einem Jahrzehnt ihre Kernkompetenz im Bereich energieeffizienter Emitter und engagiert sich aktiv in der Entwicklung effizienterer Zukunftstechnologien. Mit der Mitgliedschaft im Bundesverband für eMobilität (BEM), welche seit April 2013 besteht, wird das Konzept der IBT abgerundet.

Mitgliedschaft im BEM

2012

F&E Kooperationsprojekt mit dem  Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS); Projekte:

  • „Entwicklung zur Fixierung eines Heizdrahtes in einer porösen Keramikeinbettung“
  • „Neue funktionelle Keramiken zum Einsatz bis 1.000 °C“

Integriert in das 2011 gestartete BMWi-Forschungsprojekt wurde eine Zusammenarbeit mit dem IKTS Dresden begonnen. Dabei wurden hochtemperaturbeständige, spritzfähige funktionelle Keramiken entwickelt, die für die Bearbeitung von Kunststoffen geeignete Emissionseigenschaften besitzen. Eine weitere Entwicklungsrichtung umfasste Versuche zur Fixierung eines Heizdrahtes mittels Gefrier-Direktschäumung und diente der Optimierung der Emitter-Eigenschaften der entwickelten Systeme.

F&E Kooperationsprojekt mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM): „Fluorpolymer-InfraRot-Technologie (FLIRT): Entwicklung besonders energieeffizienter und bauteilvariabler Wärmeportale auf Infrarotbasis zum Trocknen und Sintern von Fluorpolymer-Beschichtungen“

PTFE-Monomere, die als Dispersion oder Pulver aufgetragen werden, erfordern die Polymerisation bei 100°C, 220°C bis 425°C Objekttemperatur.

Ziel des Projektes ist die Untersuchung und Entwicklung einer Prozessführung unter 100% Infrarot unter Ausnutzung der bekannten Emissions- und Absorptionskoeffizienten von Strahler und Beschichtungssubstanz. Neben einer deutlichen Prozesszeitverkürzung wird eine vollständige Polymerisation in einem stabil regelbaren Prozessfenster angestrebt.

Der besondere Entwicklungsanspruch besteht in der Prozesstemperatur um 400°C mit einer Haltezeit von 20 min bei unterschiedlichsten Bauteilgeometrien und -wandstärken. Da die thermische Trennung von Prozessraum und Arbeitsumfeld die Strahler und Module in die "heiße Zone" platziert, müssen hinsichtlich Werkstoffauswahl und Beschichtung neue Reflektoren für die IR-Strahlung entwickelt werden.

2011
Infrarotstrahler, IR-Strahler, Infrarot-Strahler, SIP, neue Strahlergeneration
Neue Strahlergeneration - SIP in verschiedenen Varianten

Markteinführung SIP-Strahler und Flachstrahler

Angeregt von der Idee, eine noch flexiblere Infrarotstrahler-Anlagentechnik zu schaffen, konnte im Jahr 2011 eine neue Strahlergeneration erfolgreich in den Markt eingeführt werden. Der neue SIP-Strahler bietet die Möglichkeit einer optionalen Einbaulage, die alle Varianten einer produktspezifischen Strahleranordnung abdeckt. Diese Flexibilität wurde durch die innenliegenden fixierten Heizelemente realisiert.

 

Forschungsprojekt BMWi „Energieeffizienz bei der thermischen Bearbeitung von Kunststoffen“

Im Rahmen des 5. Energieforschungsprogramms stellt die Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie einen wichtigen Förderschwerpunkt des BMWi dar. Ausgehend davon setzte sich die Fa. IBT das Ziel, eine neue Generation von Infrarotstrahlern für Thermoforming-Anlagen zum Tiefziehen von Kunststofffolien zu entwickeln, die eine gravierende Einsparung an Energie erreichen sollten. Diese Systeme besitzen idealerweise Strahlungseigenschaften, die mit ihrer Wellenlänge weitgehend den Absorptionsspektren relevanter Kunststoffe entsprechen und damit die Übertragung der Infrarot-Wärme im Bereich der Resonanz  gewährleisten.

2009

Projekte für Kunststofferwärmung

Die Erwärmung von Kunststoffen aller Art stellt eine der Hauptanwendungen  von IR-Technologien dar. Für die mechanische Weiterverarbeitung eines anspruchsvollen Verbundwerkstoffes muss dieser vollständig durchwärmt werden und eine bestimmte Plastizität erhalten. Diese Aufgabe wurde nach umfassender Verfahrens- und Anlagenentwicklung erfolgreich durch IBT realisiert. Dadurch konnte der Einsatz von STIR®-Strahlern um einen neuen Geschäftsbereich erweitert werden.

Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen im Bereich Infrarottechnologieehemaliger Geschäftsführer Winfried Reh und Mitarbeiterin Dr. Steffi Schorcht nahmen die Auszeichnung vom Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Schauerte (MdB) entgegen.

Die Geräteserie Infrarotwandtrockner der Firma IBT ist am 15. März 2009 im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse IHM Profi mit dem Bundespreis 2009 für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk ausgezeichnet worden.

Der Bundespreis wurde von Karl-Theodor zu Guttenberg, dem damaligen Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, verliehen. Mit dieser Auszeichnung wurden sowohl die innovatorische Leistung bei der Entwicklung der Geräteserie,als auch die großen Vorteile beim Einsatz für das Handwerk und seine Kunden gewürdigt.

Bild: ehem. Geschäftsführer Winfried Reh und Mitarbeiterin Dr. Steffi Schorcht nahmen die Auszeichnung vom Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Schauerte (MdB) entgegen.

 

IBA-Trophy für die STIR®-TechnologieIBA Trophy für die STIR-Technologie im Stikkenofen

Nachdem sich die STIR®-Etagenöfen der Firma Wachtel erfolgreich im Markt positionierten, haben die Entwickler des Backofenhersteller-Unternehmens in Kooperation mit IBT den nächsten Schritt gemacht. Mit der Kombination von Konvektion und Strahlungswärme in einem Stikkenofen wurde ein völlig neues Ofenkonzept geschaffen. Der „Compact K STIR“ ist der erste Stikkenofen mit STIR®-Technologie und wurde 2009 mit der iba-trophy für innovative Leistung im Handwerk ausgezeichnet. Der neue Stikkenofen bietet alle STIR®-Vorteile, die bereits von den Etagenöfen bekannt sind.

2008
Infrarot-Trockentunnel für die Automobilindustrie zur Lacktrocknung, Infrarotstrahler, IR-Strahler, Infrarot-Strahler
IR-Trocknungstunnel

Erster IR-Trocknungstunnel für die Automobilindustrie

2008 wurde der erste Trocknungstunnel für die Automobilindustrie erfolgreich in Betrieb genommen. Der bei der REHAU AG + Co in Feuchtwangen platzierte Tunnel zeigte ein völlig neues Anlagenkonzept mit der STIR®-Technologie zur Nasslacktrocknung. Hier konnte eine Trockenzeitverkürzung auf unter 60% erreicht werden. Die geschlossene Tunnelbauweise bestrahlt alle lackierten Flächen ausreichend.

F&E Kooperationsprojekt BMWi ( Projektträger AiF)– Backen: „Entwicklung neuer Backtechnik, basierend auf einer Kombination von Konvektionswärme mit integrierter selektiver Infrarotstrahlungswärme zur wirksamen Senkung des Energieaufwandes“

Die Entwicklungstendenz, in kurzer Zeit ofenfrische Backwaren bereitzustellen und dabei gleichzeitig die Energieeffizienz deutlich zu verbessern wurde von den Partnern IBT.InfraBioTech GmbH und dem ILU e.V. in Bergholz-Rehbrücke aufgenommen und im Rahmen eines FuE-Projektes ein neuartiger Hybridbackofen entwickelt.  In diesem Ofen wurden  unterschiedliche Wärmeübertragungsarten wie Konvektions- und selektive Infrarotwärme miteinander kombiniert. Darüber hinaus erfolgte die Entwicklung produktspezifischer Backverfahren für die neue Backtechnik. Für den Experimental-Hybridbackofen wurden Backprogramme zum qualitätsgerechten Backen von Weizenkleingebäcken entwickelt. Je nachdem, ob der Fokus auf die Backzeitverkürzung oder die Energieeinsparung gelegt wird, stehen verschiedene Backprogramme zur Verfügung. 

2007

F&E Verbundprojekt BMBF (Projektträger Jülich)- Kleber und Kunststoffe: „Schnelle technische Aushärtung von Klebstoffen über nanoskalige Energieabsorber“, Teilvorhaben: „Entwicklung von Infrarot-Systemlösungen auf Basis funktioneller Keramiken für Beschichtungen auf Emittern und für Dotierungen in Klebstoffen“

2007 wurde ein Verbundprojekt gestartet, das die Entwicklung eines Verfahrens für ein möglichst schnelles und energieeffizientes Aushärten von Klebstoffen auf Basis eines nanotechnologischen Werkstoffkonzeptes beinhaltete. Ziel war die Entwicklung von Infrarot-Systemlösungen auf Basis funktioneller Keramiken für Beschichtungen auf Emittern sowie für Dotierungen in Klebstoffen. Die homogene Einkopplung von STIR®-Energie in den Klebstoff ermöglichte eine beschleunigte Aushärtung. Dadurch konnten Prozesszyklen verkürzt und eine erhebliche Energieeinsparung erreicht werden.

2006

Verbundprojekt BMBF (Projektträger DLR Umweltforschung und –technik)-Beschichtungen „Innovative Technologie zur effizienten Beschichtung faserverstärkter Kunststoffe“, Teilvorhaben: „Entwicklung einer Technik und Technologie zur Aushärtung von Pulverlacken“

2006 wurde ein Verbundprojekt mit dem Ziel der Entwicklung einer effektiven und umweltfreundlichen Beschichtungstechnologie begonnen. Diese sollte eine qualitativ hochwertige Beschichtung faserverstärkter Kunststoffe unter weitgehender Vermeidung manueller Nacharbeit bzw. unter drastischer Absenkung der Ausschussrate ermöglichen.

Es wurden geeignete STIR-Strahler zur effizienten Erwärmung von SMC sowie eine Vorrichtung zum Tempern von 3-D-Bauteilen und Aushärten von Pulverlacken entwickelt. Damit konnte die Aushärtezeit von im Vernetzungsverhalten geeigneten Pulverlacken bis  auf 50% reduziert werden.

Forschungsprojekt BMWi (Projektträger Jülich)– Beschichtungen „Energieeffiziente industrielle Trocknung von Beschichtungen auf Papier mit neuartigen Infrarotstrahlern und Verfahren“

2006 startete ein BMWi-Forschungsprojekt, das eine um 20 bis 30% energieeffizientere industrielle Trocknung von Beschichtungen auf Papier mit neuartigen Infrarotstrahlern und Verfahren zum Ziel hatte.  Dies umfasste  die Entwicklung von Infrarot-Techniken auf Basis funktioneller Keramiken, spezieller Emitter, Strahler und Module. So beeinflusste z.B. dabei die Wahl der Wellenlänge der Strahler technologische Parameter wie spezifische Trocknungsraten, Oberflächentemperaturen und somit letztendlich die Filmbildung und Oberflächeneigenschaften der Papierbahn. Eine Verbesserung der Energieeffizienz konnte im Projekt nachgewiesen werden.

2005
IR-Anlage, Infrarot-Anlage, IR-Trockner, Infrarot-Trockner zu Lacktrocknung, Infrarotstrahler, IR-Strahler, Infrarot-Strahler
Einsatz der Einzelstrahler in den Trockner VEN DRY OIR der Firma Venjakob

Erster Auftrag für Lacktrocknung

Ausgehend von der erfolgreichen Trocknung von Wasser bot sich die Anwendung unserer IR-Technologie bei der Trocknung von wässrigen Beschichtungen an. In der Möbelindustrie begann in diesem Jahr die Umstellung von lösemittelhaltigen Lacksystemen auf wasserbasierenden Rezepturen mit erhöhtem Aufwand an Energie für die Trocknung. Gemeinsam mit der Firma Venjakob in Rheda-Wiedenbrück wurde 2004 ein optimales Anlagenkonzept, bestehend aus STIR®-Strahlern von IBT und Lüftungstechnik von Venjakob, entwickelt und seit 2005 in großer Anzahl weltweit erfolgreich realisiert.

2003
Backen mit Infrarot, STIR, Die neue Wachtel-Backofentechnologie für reduzierte Backzeiten bei bester Gebäck Qualität. Die neue Backzeit

IBA-Trophy für STIR®–Backtechnologie

Auf der IBA 2003 in Düsseldorf wurde der erste Etagenofen mit der als „Revolution der Backtechnik“ gehandelten S&Q-Technologie vorgestellt.  S&Q steht für Speed & Quality (System STIR). Die STIR®-Technologie wurde von der InfraBioTech GmbH in Kooperation mit der Firma Wachtel ausgefeilt  und erstmals in den Etagenöfen COLUMBUS, INFRA und PICCOLO verbaut. Für diese Weltneuheit der Backtechnik erhielt die S&Q-Technologie die IBA-Trophy für innovative Leistungen im Bäckerhandwerk.

MDR - Preis „Einfach Genial“ für Infrarot-Trocknung

Seit der Markteinführung der Infrarotwandtrockner im Vorjahr hat die IR-Technologie von IBT für viel Furore gesorgt. Bei der Suche nach dem Erfinder des Jahres, initiiert vom MDR, wurde der Infrarotwandtrockner von den Zuschauern des Erfindermagazins „einfach genial“ auf den ersten Platz gewählt. Dafür erhielt die Firma IBT die „Goldene Glühbirne“, den Innovationspreis des Mitteldeutschen Rundfunks.

2002
Bautrockner, Infrarotwandtrockner, IR-Wandtrockner, Infrarot-Wandtrockner, Bautrocknung, IR-Strahler, Infrarot-Strahler, Infrarotstrahler, IR-Modul, IR-Trockner, Infrarot-Trockner

IR-Wandtrockner

Bedingt durch das Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 wurde der erste Infrarotwandtrockner der Firma  IBT.InfraBioTech GmbH entwickelt. Die IR-Technologie überzeugte und die Resonanz war großartig. Die Geräte wurden im Jahr 2006 zu einer kompletten Geräteserie weiterentwickelt. Die Infrarotwandtrockner sind seitdem in verschieden Varianten erhältlich und überzeugen nach wie vor durch ihre effiziente und schnelle Trocknungsleistung.

2001
IR-Strahler, Infrarot-Strahler, Infrarotstrahler, IR-Modul, Infrarot-Module, IR-Trockner, Infrarot-Trockner, Salattrockner, Salat-trockner, Lebensmittel-trockner, Lebensmitteltrockner, Trocknungsanlage, Infrarot-Anlage, IR-Anlage
Food Technology Noord-Oost Nederland B.V. (FTNON)

IR-Lebensmitteltrockner

In diesem Jahr wurden die ersten Trockenschränke mit der STIR®-Technologie zum schonenden Trocknen von Apfelringen, Pilzen und Kräuter entwickelt.

Mit unserem holländischen Anlagenbaupartner Food Technology Noord-Oost Nederland B.V. wurde 2001 der erste Infrarotbandtrockner auf Basis STIR® in Betrieb genommen, der frischgewaschene Salate und Kräuter schonend trocknet. Die Trockner wurden kontinuierlich weiterentwickelt und sind heute weltweit im Einsatz.

2000

Gründung

Die Erfolgsgeschichte der IBT.InfraBioTech GmbH beginnt in Brand-Erbisdorf. Von Gunnar Reinhardt am 21.12.2000 gegründet, lagen anfangs die Unternehmensschwerpunkte in der Lebensmitteltrocknung und Backen mit Infrarot.

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